Was ist eine gute Beziehung?
EINANDER ZUHÖREN
Hast Du Dich schon ein­mal mit jeman­dem unter­hal­ten, der zwi­schen­durch immer auf sein Han­dy schaut oder in der Gegend her­um geschaut hat? Kein schö­nes Gefühl oder?
Schen­ke Dei­ner Fami­lie Dei­ne vol­le Auf­merk­sam­keit. Stel­le Fra­gen zu dem, was Dei­ne Frau/Mann oder Dei­ne Kin­der gesagt haben um ihnen zu signa­li­sie­ren, dass Du zuhörst und nicht bloß hin­hörst.

EINANDER WERTSCHÄTZEN
Nichts ver­leiht mehr Selbst­ver­trau­en als zu wis­sen, dass eine ande­re Per­son uns gut fin­det. Die­ses gute Gefühl weiß nicht nur Dei­ne Frau/Mann zu schät­zen, auch Dei­ne Kin­der sind bereits in einem sehr frü­hen Alter sen­si­bel für die­ses Gefühl.
Lass die Men­schen in Dei­nem Umfeld daher regel­mä­ßig wis­sen, dass sie wich­tig für Dich sind und dass Du gut fin­dest was sie tun. Lass Dei­ne Fami­lie wis­sen, dass Du sie liebst, lobe Dei­ne Kin­der und dan­ke Dei­ner Frau/Mann, das sie das ist was sie/er ist.

EINANDER AUF AUGENHÖHE KOMMUNIZIEREN
Der kleins­te Zir­kus braucht einen Direk­tor aber kei­nen Dik­ta­tor. Nie­mand mag es bevor­mun­det oder her­um gebosst zu wer­den. In einer guten Bezie­hung begeg­net man sich auf Augen­hö­he. Das gilt auch für Dei­ne Fami­lie.

Klar, Kin­der brau­chen Gren­zen, die­se kannst Du auto­ri­tär oder koope­ra­tiv umset­zen. Dein/e Mann/Frau ist Dein/e Partner/in im Leben – behan­de­le ihn/sie auch als sol­che.

Trefft in der Fami­lie Ent­schei­dun­gen gemein­sam, bit­te Dei­ne Kin­der um Ideen, Mei­nun­gen und Feed­back. Lass sie teil­ha­ben anstatt alles vor­zu­ge­ben.

EINANDER VERSTEHEN
Das geht einen Schritt wei­ter als das Zuhö­ren und bedeu­tet nicht nur zuzu­hö­ren, son­dern sich in die Lage des ande­ren hin­ein­zu­ver­set­zen – sei­ne Situa­ti­on wirk­lich zu ver­ste­hen. Das ist oft­mals nicht ganz leicht, denn meist sind wir zu sehr damit beschäf­tigt nach­zu­den­ken was wir ant­wor­ten oder wie wir auf die Situa­ti­on reagie­ren, dass wir gar nicht dar­über nach­den­ken war­um der ande­re gera­de dies oder das tut.

Wenn Dei­ne Kin­der das nächs­te Mal quen­geln oder Dein/e Mann/Frau meckert, nimm Dir die Zeit und ver­set­ze Dich in seine/ihre Lage und ver­su­che her­aus­zu­fin­den, war­um sie das tun.

SICH IN SICHERHEIT FÜHLEN
Sich sicher füh­len ist einer der Urinstink­te von uns Men­schen. Genau­so wie wir an einem siche­ren Ort leben möch­ten, füh­len wir uns auto­ma­tisch zu Per­so­nen und Bezie­hun­gen hin­ge­zo­gen, in denen wir uns sicher füh­len kön­nen. Sicher­heit hat in die­sem Sin­ne zwei Ebe­nen.

Ein­mal die kör­per­li­che Sicher­heit. Das ist gera­de bei Kin­dern wich­tig. Sie müs­sen wis­sen, dass ihnen in Dei­ner Nähe nichts pas­sie­ren kann. Wenn ein Gewit­ter her­auf­zog, kam mei­ne Toch­ter immer zu mir. Ich nahm sie in den Arm und sag­te ihr dann, dass wir in Sicher­heit sind und nichts pas­sie­ren wird.

Die zwei­te Ebe­ne ist die emo­tio­na­le Sicher­heit. Dein Gegen­über muss wis­sen wor­an er oder sie bei Dir ist. Für Dei­ne Kin­der ist es in die­sem Zusam­men­hang sehr wich­tig, dass es zwi­schen Euch, als Eltern har­mo­nisch zugeht und sie wis­sen, dass zwi­schen Mama und Papa alles OK ist.
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